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1593 ließ Ludwig Graf zu Löwenstein und Wertheim eine Karte des Mainvorlandes erstellen. Er wollte damit den Richtern seine Ansprüche gegen den Mainzer Erzbischof zu veranschaulichen. Als in Freudenberg ein Pavillon als besonderer Aufenthaltsort und Bühne für Konzerte und Veranstaltungen errichtet wurde, kam die alte Maingeleitkarte zu neuen Ehren: Auf Wunsch des Bauherrn und in Anlehnung an historische Deckenmalereien sollte die Karte die Deckenuntersicht des Freudenberger Pavillons zieren. Die beiden Kirchenmaler Christopher Betzwieser aus Bürgstadt und Markus Schmidgall aus Bad Mergentheim wurden mit der Ausführung beauftragt. Die beiden Maler entschieden sich aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung für einen Aufbau mit Produkten aus dem Hause Keim.
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Dass energetische Optimierung auch mit einer visuellen Erneuerung einhergehen kann, ist bekannt. Einmal mehr deutlich wird dieser Umstand beim Wohnheim der Jesuitenkommunität St. Georgen in Frankfurt. Das siebengeschossige Gebäude wurde mit einem EPS-WDVS auf Niedrigenergiestandard ertüchtigt – und dann auch noch optisch aufgewertet. So sind nun die vormaligen Einzelfenster zu Gruppen zusammengefasst, was dreiseitig umlaufende und hell abgesetzte Rahmenprofile betonen. Die vierte, offene Seite betont ein schräg sich zum Fenster verjüngendes Dämmelement, ein Lichtkeil, der nebenbei die Belichtung der Innenräume verbessert.
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In einem 27 Meter hohen, hölzernen Kuppelbau spielt sich der Urknall ab – mehrmals am Tag, zum Zuschauen. Das neue Besucherzentrum des CERN in Genf informiert in einer fulminanten multimedialen Installation über die Forschungsarbeit am „Large Hadron Collider“ (LHC), jenem riesigen Teilchenbeschleuniger, der Aufschlüsse über die Ursprünge aller Materie bringen soll. Während der LHC tief unter der Erde arbeitet, kann der Besucher im „Globe of Science“ einen interaktiven Ausflug in das Universum der Teilchen unternehmen. Auf 450 Quadratmetern wartet eine Schau, deren Farbigkeit mit einer Lichtchoreographie vom mystischen Blau ins heiße Rot des Urknalls variiert.
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Auf dem ehemaligen Industriegelände gegenüber dem Mannheimer Schloss stehen seit 2009 avantgardistische Stadtvillen. Am Ludwigshafener Rheinufer sorgt ein erfrischendes Kontrastprogramm zum gegenüberliegenden Mannheimer Schloss für nachhaltiges öffentliches Interesse. Auf dem ehemaligen Industriegelände stehen seit 2009 drei avantgardistische Stadtvillen als architektonische Visitenkarte einer modernen, in die Zukunft blickenden Stadt. „Ich war auf der Suche nach einem Material, das auf der Fassade das Sonnenlicht einfängt und bei näherem Hinsehen die Strömung des Rheins widerzuspiegeln scheint“, erläutert Architekt Patrick Humpert seine Intention. Die eigenwillig gestalteten Fassaden des exklusiven Ensembles am Wasser beeindrucken in der Folge mit einer extravaganten Formensprache und moosgrün funkelndem, türkisblau schimmerndem und geheimnisvoll changierendem Glasmosaik an strahlend weiß verputzten, mit Natursteinsockeln, Travertin- und Sandsteinflächen kombinierten Außenwänden.
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Zahnarztpraxis, Kolbermoor |
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In einem dynamischen Grün ist die Zahnarztpraxis in Kolbermoor bei München modern gestaltet. Die moderne Zahnarztpraxis von Michael Bichler in der historischen Baumwollspinnerei Kolbermoor südlich von München ist in ein altes Industriedenkmal aus dem 19. Jahrhundert integriert – und doch autark. Eine besondere Herausforderung für die Planung war eine zunächst kontrovers erscheinende Verbindung diskreter Behandlungsräume mit der offenen, lofttypischen Neugestaltung der alten Industriegebäude. Hierfür wurde ein organisch geformtes, in frischen und modernen Farbtönen gehaltenes, strahlend grünes Raumobjekt geschaffen, das im Kontrast zum nahezu unveränderten Altbau Leichtigkeit ausstrahlt und die Behandlungsräume verbirgt.
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