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Farbe-Struktur-Oberfläche |
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Zum vierten Mal schon wurde der von Caparol initiierte „Architekturpreis Farbe–Struktur– Oberfläche“ verliehen. Wie immer stark vertreten: die Eidgenossen. Die Schweiz. Da ist sie wieder, stark vertreten unter den prämierten und gelobten Arbeiten des diesjährigen „Architekturpreis Farbe–Struktur–Oberfläche“. Zwei Preisträger und eine Anerkennung, das ist schon eine ordentliche Leistung für das eigentlich überschaubare Alpenland. Oder auch nicht, denn wer die eidgenössische Architektur aufmerksam beobachtet, der wird feststellen, dass dort mit Farbe, Materialien und auch Strukturen meist fantasievoller, unkonventioneller und qualitätsbewusster gearbeitet wird. So wundert es denn auch nicht, dass gleich zwei der drei Hauptpreise in die Schweiz gehen, genau genommen nach Luzern und nach Samedan.
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An einem Tag von den Tropen in die Antarktis reisen, das können Besucher des Klimahauses in Bremerhaven. Die Attraktion des Klimahauses 8° Ost in den Bremerhavener Havenwelten ist ohne Zweifel die Reise durch neun Klimazonen entlang dem achten östlichen Längengrad, die von der Weser über die Alpengletscher und Sardinien in die afrikanische Wüste und von dort über den Regenwald mitten hinein in die Eismassen der Antarktis führt und nach Aufenthalten in der üppigen Pflanzenwelt Samoas und der Tundra Alaskas wieder vor der eigenen Haustür endet. Das Klimahaus ist eine konzeptionelle, architektonische und bauliche Meisterleistung.
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Das Filmstudio Babelsberg setzt am Filmset auf Qualität und Flexibilität bei der Farbgestaltung. Fast einhundert Jahre Filmgeschichte, zahlreiche Weltstars und bekannte Regisseure: Dafür steht das Filmstudio Babelsberg bei Berlin. Im größten verbundenen Studiokomplex Europas werden seit 1991 viele Produktionen mit Farben von Sikkens perfekt in Szene gesetzt. Am 12. Februar 1912 gehen in einem Babelsberger Glashaus zum ersten Mal die Scheinwerfer für den Stummfilm „Der Totentanz“ mit Asta Nielsen an. In mittlerweile 16 Studios und auf einer Nutzungsfläche von über 156.000 Quadratmeter wurden seitdem mehr als dreitausend Filme realisiert. Ab den 1950er- und 1960er-Jahren wurden die Schwarzweißfilme dann von Farbfilmen abgelöst. Farbe im TV: Das heißt nicht nur schillernde Filmkostüme und faszinierende Naturschauspiele, sondern auch täuschend echt inszenierte Kulissen. Für die passende Farbigkeit sorgt im Studio Babelsberg Sikkens.
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Wandgestaltung mit Lasuren |
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Lasuren haben in den letzten Jahren nicht nur Innenräume, sondern zunehmend auch Fassaden erobert. Lasieren bedeutet, dünne, nicht deckende Farbschichten übereinanderzulegen. Klingt nicht gerade spektakulär und ist auch schon seit Jahrhunderten gängige Praxis: etwa bei der Aquarellmalerei, bei der Beschichtung von Hölzern oder aber bei der Wandgestaltung. Und doch üben vor allem lasierte Wandflächen immer noch einen besonderen Reiz aus. Im Gegensatz zu einer deckenden Beschichtung wirkt eine lasierte Fläche lebendig. Sie lädt das Auge zum Wandern ein. Immer wieder entdeckt der Betrachter neue Strukturen und Farbschattierungen. Durch die Farbüberlagerungen ergibt sich ein dreidimensionaler Effekt. Lasierte Wände wirken dadurch leichter, Räume werden als offener empfunden. Große Gebäude verlieren durch eine Fassadenlasur ihren massiven Charakter.
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Aus gestalterischer Sicht war die FAF in München streng genommen wenig ergiebig, standen naturgemäß Technik und Verarbeitung im Vordergrund. Dennoch gab es einige interessante Aspekte. Ein visuelles Erholungsprogramm lieferte NCS in gewisser Weise: Statt sich wie überall drumherum in möglichst bunten Tönen in Szene zu setzen, reduzierten die Schweden ihren Messestand auf Weiß und Schwarz. Nur die Exponate kündeten von dem, was NCS im Kern ist: Ein Farb-Standardisierungs-Unternehmen. Längst ist NCS über den Anbieter und Verfeinerer des gleichnamigen Farbsystems hinaus gewachsen und betätigt sich unter dem Label „Global Color Management“ als Dienstleister. So sorgt NCS für weltweit aktive Firmen wie IKEA dafür, dass das IKEA-Blau überall gleich ist. Die Reduzierung des eigenen Auftritts zu Schwarz und Weiß zieht sich übrigens konsequent durch alle NCS-Ebenen durch – ein interessanter Ansatz. Ob der jedoch auch so registriert wurde, sei dahingestellt.
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