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Hochregallager Erbe, Tübingen |
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Der gelungene Neubaukomplex der Medizintechnikfirma Erbe versinnbildlicht das Thema des Stapelns und Lagerns. In einem Industriegebiet im Tübinger Süden teilten die Architekten des Tübinger Architekturbüros Schmitt hierfür das Gesamtvolumen der Neubaumasse in Baukörper unterschiedlicher Höhe. Bei der Farbgestaltung des 1.560 Paletten fassenden Hochregallagers spielen Aluminiumtafeln in horizontal gegeneinander abgesetzten Grautönen auf die Funktion des Gebäudeteils an, wobei die Regalgassen des Hochregallagers mit senkrechten Fensterbändern in der Fassade sichtbar werden. Außerdem wird das große Gebäudevolumen durch Differenzierung in kleine Flächen optisch weniger dominant. Die Kommissioniereinheiten mit Wareneingang und Warenausgang erhielten eine transparente Fassade aus Fiberglas.
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VGH-Versicherungen, Hannover |
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Farbe und Licht charakterisieren einen imposanten Neubau der VGH-Versicherungen in Hannover. Die drei Gebäude, die nach Plänen der hannoverschen ASP Architekten Schneider Meyer Partner erstellt wurden, faszinieren durch ihre grün schimmernden Glaselemente und Natursteinflächen. Die in den Gebäuden vorherrschenden Lichtverhältnisse mit starkem Streiflicht stellten dabei ganz besondere Anforderungen an die Farbgestaltung der Wand- und Deckenflächen. Aus diesem Grund wurden auch die Fahrstuhlrückwände des gläsernen Aufzuges mit senkrechten Streifen in verschiedenen Breiten und Vorsprüngen farbig gestaltet. Jede Etage erhielt eine eigene Farbgestaltung, die zusätzlich durch Lichtspiele inszeniert wird.
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Dornier Museum, Friedrichshafen |
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Leuchtdioden sind eine feine Sache, benötigen sie doch wenig Energie und produzieren farbiges, frei mischbares Licht. Dies wiederum lässt sich bestens zur dynamischen Inszenierung von Gebäudefassaden nutzen, die dann in der Dunkelheit ein ganz anderes Gesicht bekommen. Eindrucksvoll lässt sich dies am Dornier-Museum am Friedrichshafener Flugplatz betrachten. James Turell – einer der großen Lichtkünstler und selbst Pilot – entwarf für die straßenseitige Ostfassade ein Farbwechselspiel, das nach Sonnenuntergang startet und das hangarähnliche Gebäude mit seiner Fassade aus transluzenten Doppelstegplatten zur Projektionsfläche von Farbverläufen macht. Die mit jeweils 36 LEDs ausgestatteten Strahler des Herstellers Zumtobel illuminieren die Fassade von unten nach oben und können 65.000 unterschiedliche Helligkeitsstufen sowie Millionen von Farbnuancen produzieren.
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KfW-Bank, Frankfurt a. Main |
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Die KfW-Bank hat ihren Frankfurter Sitz baulich vervollständigt. Das 56 Meter hohe Hochhaus, die so genannte Westarkade ist aerodynamisch gestaltet. Das Haus ist so ausgelegt, dass der Primärenergieverbrauch bei 98 kWh pro Quadratmeter und Jahr liegen soll – das ist weniger als die Hälfte des Wertes, den die aktuelle EnEV für Neubauten vorschreibt. Aber auch die äußere Erscheinung des aerodynamisch geformten, 14 Etagen nach oben ragenden Baus ist interessant. Die gläserne Fassade besteht aus vorgefertigten Modulen und ist facettiert ausgebildet, wobei die schmalen Stirnseiten als öffenbare Dreh-Kippfenster fungieren. Und die Gläser dieser Strinseiten tragen auch die Farben: Ein Rot, das an den Mainsandstein erinnert, ein Grün zum benachbarten Palmengarten und ein Blau, das sich aus der KfW-Hausfarbe ableitet. Und so bietet sich aus jeder Perspektive ein anderer Farbeindruck, der sich zusätzlich durch die Öffnung einzelner Segmente verändern kann.
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Kürzlich erhielt die Olympiahalle München einen neuen Multifunktionsbereich. Der Bereich dient mit 1.400 Quadratmetern als Backstage-Zone und als teilbare Flächen für Seminare, Konferenzen, Ausstellungen. Der bogenförmige, langgezogene Raum erhielt einen hellen Boden zur besseren Streuung des seitlich eintreffenden Tages- lichtes. Die Decke hingegen wurde dunkel beschichtet, einschließlich der dort vorhandenen technischen Installationen, die so optisch verschwinden. Unter der Decke schweben schließlich 87 scheibenförmige Lichtelemente – wie eine gerade einfliegende Ufo-Armada. Mit ihrer hellen, schallabsorbierenden Oberfläche verbessern sie zum einen die Akustik im Raum, zum anderen streuen sie das Tages- wie auch das Kunstlicht. Letzteres pro- duzieren zwei dimmbare Ring-Leuchstofflampen zwischen kleiner und großer Scheibe und ein mittiges, nach unten gerichtetes Spotlicht im Zentrum der Leuchte.
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