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Meister in Form und Farbe 2010 |
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Anfang des Jahres fand in Karlsruhe wieder die Ausstellung „Meister in Form und Farbe“ statt. Ein Besuch lohnte sich allemal. Sechs Auszeichnungen wurden insgesamt für herausragende praktische Meisterprüfungsarbeiten vergeben. Doch nicht nur die ausgezeichneten Arbeiten machten einen Besuch im Regierungspräsidium am Rondellplatz in Karlsruhe zu einem lohnenden Ausflug. Wer sich die Zeit nahm, alle Arbeiten im Detail anzuschauen, der konnte eine Menge Inspiration für den kreativen Umgang mit Farbe, Putz und Tapete mit nach Hause nehmen. |
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Die Sanierung eines denkmalgeschützten Amtshauses hatte es in sich. Das denkmalgeschützte Amtshaus Ilmenau musste saniert werden. Ein Auftrag, der es in sich hatte, sollten doch beispielsweise die dort verlegten, ausgesprochen breiten Fichtendielen so aufbereitet werden, wie sie Goethe seinerzeit vorgefunden haben muss, als er seine Amtszeit auf ihnen verrichtete. Noch aufwändiger waren die Arbeiten in den Büros des Kultur- und Sozialamtes im Dachgeschoss. „Selbst ich habe mir anfangs kaum vorstellen können, dass der Boden mal wieder so gut aussehen würde“, sagt Malermeister Mario Ullrich nicht ohne Stolz. Farb- und Kleberreste verschlissener elastischer Beläge saßen damals auf dem massiven Fichtenholz. Alles war krumm und schief. Dielen waren verzogen, Höhenunterschiede eher die Regel als die Ausnahme. |
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FC Bayern München Service-Center |
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 Der deutsche Rekordmeister FC Bayern München setzt bei der Wandgestaltung seines neuen Service-Centers in der Säbener Straße ganz auf Glasdekogewebe. Ein ortsansässiges Malerunternehmen verlegte dort insgesamt 20.000 Quadratmeter des innovativen Wandbelags aus gewebtem Glas. Darüber hinaus kam ein Material zum Zug, das in der Branche noch wenig bekannt ist: Logo-Glasdekogewebe. Mit der aus der Textilwirtschaft bekannten Jacquard- Webtechnik ist es heute möglich, nahezu jedes gewünschte Muster in ein Glasdekogewebe einzuweben. Der FC Bayern München entschied sich für eine Anfertigung, die das berühmte runde Vereinswappen zeigt. „Uns gefällt, dass wir durch den Einsatz von Logo-Gewebe unser Corporate Design auf subtile und elegante Art umsetzen können“, sagte Manfred Angermeyer, Direktor für Interne Dienste.
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Renovierung am Eiffelturm |
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Alle sieben Jahre wird das bekannteste Wahrzeichen von Paris renoviert und komplett neu beschichtet. Es ist wieder so weit: der Eiffelturm bekommt einen neuen Anstrich. Sieben. Ob man der Zahl nun besondere Kräfte zuordnet oder auch nicht: permanent begegnet sie einem, in Märchen, auch in Sprichwörtern oder allgemein in Zusammenhang mit dem großen Glück. An all das hat der geniale Ingenieur Gustave Eiffel ganz sicher nicht gedacht, als er schon zu den Bauplänen seines bekanntesten Bauwerks eine umfassende „Pflegeanleitung“ verfasste, also detaillierte technische Vorgaben, was für die Erhaltung des Turms wann und wie gemacht werden muss. So legte er fest, dass das Bauwerk alle sieben Jahre komplett neu beschichtet werden muss. Aber nicht „nur einfach so“ schrieb Monsieur Eiffel das nieder, sondern akribisch bebildert, mit technischen Zeichnungen und mit genauesten Vorgaben versehen. Das Buch hat in etwa den Umfang des Telefonbuchs einer Großstadt und es hat etwas absolut Faszinierendes.
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 Mehrgeschossgebäude im Bestand energetisch und optisch auf den neusten Stand zu bringen, setzt eine minutiöse Planung voraus. In diesem Sinne fühlten sich die Verantwortlichen der GAG Aktiengesellschaft für Wohnungs-, Gewerbe- und Städtebau in Ludwigshafen am Rhein in der Pflicht, ein nachahmenswertes Beispiel für nachhaltige Sanierung älterer Mehrparteienhäuser zu geben: In einer Umbauzeit von etwas mehr als einem Jahr wurde ein vormals stark beanspruchter Wohnblock aus den 1960er Jahren mit 15 Wohnungen nach allen Regeln der Baukunst in ein beeindruckendes Mehrfamilien-Passivhaus verwandelt.
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